Ausstellung: Joachim Giesel - Zwischen Mensch und Zeit

19. Mai 2026 | von Leona Portnov

Die Eisfabrik zeigt die Fotografien von Joachim Giesel aus über fünf Jahrzehnten deutscher Zeitgeschichte.

Ältere Damen in Badeanzügen am Beckenrand eines Hallenbads – Gruppenfoto für Nobilis-Webseite Foto: Joachim Giesel

Wer ist Joachim Giesel?

Joachim ist Fotograf aus Leidenschaft. Seit den 60er Jahren hält der heute 85-Jährige gesellschaftliche, politische und kulturelle Ereignisse mit der Kamera fest. Von Dokumentationen bis hin zu Werbeaufnahmen war alles mit dabei. Eins blieb jedoch stets im Mittelpunkt seiner Arbeiten: der Mensch. 

Zwei Personen präsentieren ein historisches Foto vor einer schwarz-weißen Schwimmbad-Aufnahme – bilder-nobilis-web-3.jpg
Foto: Leona Portnov


„Menschenbilder und Zeitgeschichte“

Die Ausstellung „Menschenbilder und Zeitgeschichte“, die in der Eisfabrik zu sehen ist, wurde von Rikkie Lynn Giesel kuratiert. Die Kunsthistorikerin und Enkelin des Fotografen verbrachte bereits in ihrer Kindheit viel Zeit mit ihrem Großvater in der Dunkelkammer. Gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Leipzig stellte sie die Fotos für die Austellung zusammen.

Die Fotografien zeigen Menschen in unterschiedlichsten Lebensrealitäten und Momenten – und das über Generationen hinweg. Ehemalige Kanzler, Drag Queens und Moskau während der Sowjetunion: Giesels Arbeiten zeigen die Vielfalt seiner fotografischen Perspektiven.
 

Ausstellung mit Fotografien und antiker Kamera bei Nobilis, moderne Kunstgalerie
Foto: Leona Portnov

Ausstellung in der Eisfabrik 

Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni in der Fotogalerie Eisfabrik zu sehen. Geöffnet ist die Galerie immer donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr. Wer mit Joachim Giesel persönlich ins Gespräch kommen möchte, hat dazu jeden Samstag zwischen 15 und 17 Uhr Gelegenheit. Dann wird der Fotograf selbst vor Ort sein und Fragen zu seinen Arbeiten beantworten. 

Fotogalerie in einer Ausstellung, Bilder nobilis, moderne Kunst an der Wand
Foto: Leona Portnov