Vollelektrischer Lotus: Luxus unter Strom
22. Juni 2026Anzeige | Elektro-Power trifft Fußballprominenz: Mirko Slomka testet den Lotus Emeya 600 Sport SE
Foto: Lorena Kirste
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Das Autohaus in Burgwedel ist fast so neu wie der Lotus, der an diesem strahlend sonnigen März-Tag davor parkt. Nur 50 Meter neben dem nicht mal zwei Jahre alten Cupra-Autohaus hat die Hackerott Autohausgruppe vor wenigen Monaten eine Verkaufsstätte mit Werkstattservice für die chinesische Boom-Marke Xpeng und die britische Sportwagenmarke Lotus gebaut.
Erster Eindruck mit Wow-Effekt
Langsam und staunend umrundet Mirko Slomka den vollelektrischen, Kaimu-grauen Lotus Emeya 600 Sport SE mit einer Leistung von 612 PS. „Was für ein Auto“, sagt der Fußball-Experte, der einst Hannover 96 unvergessliche Abende im Europapokal bescherte.
Der 58-jährige Slomka, inzwischen als TV-Experte gefragt und mit zwei Geschäftspartnern Inhaber eine Immobilienfirma, die Bürogebäude kauft und veredelt, ist nach Burgwedel gekommen, um sich in dieses bis zu Tempo 250 schnelle Geschoss zu setzen und eine Testfahrt zu machen. „Ich habe mich seit Tagen darauf gefreut“, sagt Slomka, der „eigentlich kein Autofreak“ sei, aber zugeben muss, „außer Opel bin ich jede Marke wohl schonmal gefahren.“ Von Fiat bis Ferrari, von Mercedes bis Porsche. „Auf Mallorca“, sagt Slomka, der dort eine Finca hat, „fahre ich einen Jeep Sahara, in Hannover einen süßen Smart Cabrio.“

Hightech trifft Fahrspaß
Nun also der 146.000 Euro teure Lotus, der über 18 Assistenzsysteme verfügt, von einer Allradlenkung bis zur aktiven Aerodynamik. Um weiterhin so sportlich wie die kleine Elise zu sein, kommen die vollelektrischen Modelle alle serienmäßig mit adaptiver Luftfederung daher. Es ist 11.11 Uhr, als Slomka das Fahrzeug startet und ins oben wie unten ergonomisch abgeflachte Sportlenkrad greift. Fahrgeräusche sind nicht zu hören, als Mirko Slomka auf die Kokenhorststraße einbiegt und Gas gibt, aber sein Staunen ist hörbar: „Der ist extrem griffig, da machen schon die ersten Meter Spaß.“
Es geht ins rund 50 Kilometer entfernte Celle und dort zu einer Adresse, die als Hotel ähnlich nobel und exklusiv ist wie Lotus als Auto: das Schlosshotel Fürstenhof. Nach 25 Minuten ist das Zwischenziel erreicht, Slomka ist begeistert. „Der Emeya wirkt von außen kleiner als er innen ist, er ist wirklich geräumig, wir hätten mit der ganzen Familie bequem Platz.“ Mirko und Gunda Slomka, Sportwissenschaftlerin mit Doktortitel, haben zwei Kinder.

Ein Auto, das begeistert
Vorsichtig streicht Mirko Slomka über die Flächen an der Türverkleidung, lobt das „edle Material“ und die übersichtliche Front mit großem Monitor und enthüllt versteckte Tricks: „Wenn du hier auf Sport-Modus gehst, umschließt der Sitz deinen Körper.“
„Ein Traumauto“, sagt Slomka zu Fürstenhof-Direktor Alexander Musy, der vor das Haus gekommen ist, das schon Königin Silvia von Schweden beherbergte. Musy antwortet: „Der kann hier gerne als Blickfang stehen bleiben.“
Slomka lacht nur und steigt wieder ein. Lange Standzeiten wird dieses Schmuckstück nicht haben, weiß Lotus-Brand-Manager Paul Matschulat: „Seit wir Lotus im Portfolio haben, gibt es mit uns endlich einen festen Händler für Norddeutschland im Vertrieb sowie Service.“



