KunstFestSpiele 2012

Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr wieder ein hochklassiges, abwechslungsreiches Programm mit vielen international renommierten Künstlern.

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Von heute an bis zum 17. Juni präsentieren die KunstFestSpiele Herrenhausen Konzerte, Musiktheater und Kunstinstallationen unter dem Motto: „Fragiles Gleichgewicht“. Bianca Jagger wird die Festspiele eröffnen.

Die KunstFestSpiele Herrenhausen bringen im dritten Jahr ihres Bestehens wieder aufsehenerregende Kunst- und Musikprojekte in Hannovers berühmte Gärten und ihre barocken Gebäude. Unter der Ägide von Intendantin Elisabeth Schweeger ist es in diesem Sommer erneut gelungen, Herrenhausen zu einem Zentrum für innovatives Schaffen vieler Kunstdisziplinen werden zu lassen.

Wie immer legen die Veranstalter Wert auf eine Mischung aus Alter und Neuer Musik, auf einen guten Mix aus Musiktheater, Filmkonzerten, Gesprächen und Installationen. Zu dem Motto der diesjährigen Kunstfestspiele, „Fragiles Gleichgewicht“, sagt Elisabeth Schweeger: „Wir vergessen immer wieder, wie zerbrechlich, wie fragil der Mensch und seine Konstruktionen sind, die er sich baut, um zu überleben. Die Kunst schöpft aus dieser Zerbrechlichkeit. Sie öffnet Türen für neue Visionen.“

Foto: Rankin
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Die Menschenrechtlerin Bianca Jagger wird die Eröffnungsrede halten

Die 1950 in Nicaragua geborene Menschenrechtlerin Bianca Jagger wird heute um 18 Uhr das Festival mit ihrer Festrede eröffnen. Seit über drei Jahrzehnten hat sie sich weltweit für die sozial Schwachen, für Menschenrechte, Bürgerrechte, Frieden, soziale Gerechtigkeit und den Umweltschutz stark gemacht. Jagger ist unter anderem Sonderbotschafterin des Europarats und Mitglied des "Executive Director's Leadership Council" von "Amnesty International USA".

Nach ihrer Eröffnungsrede starten die KunstFestSpiele um 20 Uhr mit der Uraufführung des Musiktheaters „Geometrie der Liebe“, von Alexander Charim und Michael Rauter. Charim machte sich schon früh einen Namen mit ungewöhnlichen Musiktheaterprojekten. Mit dieser Inszenierung löst er sich aus den traditionellen Vorgaben: Keine in sich abgeschlossene Aufführung soll entstehen, sondern eine begehbare Theater-Installation aus Musik und Sprache, die Freiräume lässt und in der jeder Zuschauer sein eigenes Stück schafft.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kunstfestspiele.hannover.de